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Übernahme von Fahrkosten

Die AOK übernimmt die Fahrkosten, wenn Sie zu einer stationären Behandlung ins Krankenhaus müssen. Fahrkosten zur ambulanten Behandlung können nur in Ausnahmefällen erstattet werden.

Das zahlen Sie zu

Werden Fahrkosten übernommen, zahlen Sie pro Fahrt zehn Prozent des Fahrpreises zu, mindestens fünf und maximal zehn Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten. Dabei gelten die Hin- und Rückfahrt jeweils als Einzelfahrt. Auch für Kinder und Jugendliche ist die volle Zuzahlung zu leisten.

Abrechnung von Fahrkosten bei der AOK

Für die Fahrkostenerstattung werden die Fahrkarten und Fahrscheine im Original benötigt. Bei medizinisch notwendigen Fahrten mit einem Taxi- oder Mietwagenunternehmen ist für die Kostenübernahme eine ärztliche Verordnung der Krankenbeförderung erforderlich. Fahrkosten zur ambulanten Behandlung können nur erstattet werden, wenn die Fahrt vorher durch Ihre AOK genehmigt wurde.

Fahrten in eine Kur

Bei Fahrten zu stationären Vorsorge- und Rehabilitationskuren haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf die Übernahme der Reisekosten. Bitte informieren Sie sich vor Beginn einer solchen Maßnahme in Ihrer AOK vor Ort über die Kostenübernahme.

Fahrkosten für Fahrten zu ambulanten Behandlungen

Fahrkosten für die Fahrt zu einer ambulanten Behandlung können nur in besonderen medizinischen Ausnahmefällen und nur nach vorheriger Genehmigung der AOK übernommen werden. Diese Ausnahmen sind gegeben bei:

  • Fahrten zur Dialyse oder zur Strahlen- und Chemotherapie bei Krebserkrankungen.
  • Fahrten von Schwerbehinderten mit folgenden Kennzeichen im Schwerbehindertenausweis: „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos).
  • Fahrten von Versicherten,

    • die pflegebedürftig mit mindestens Pflegegrad 4 sind,
    • die bis zum bis zum 31. Dezember 2016 in die Pflegestufe 2 eingestuft waren und nun mindestens in den Pflegegrad 3 eingestuft sind,
    • die in den Pflegegrad 3 eingestuft sind und wegen dauerhafter Beeinträchtigung der Mobilität eine Beförderung benötigen.

Als Fahrkosten werden grundsätzlich die Kosten für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln übernommen. Können aus medizinischen Gründen öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzt werden, muss das mit einem ärztlichen Attest bestätigt werden. In diesem Fall erstattet die AOK für eine Fahrt mit dem Pkw nach Bundesreisekostengesetz 20 Cent pro gefahrenen Kilometer. Die Kosten für eine Krankenfahrt mit einem Mietwagen oder einem Taxi werden übernommen, wenn aus medizinischen Gründen keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch kein privates Fahrzeug genutzt werden können. Bei der Krankenbeförderung zur ambulanten Behandlung werden Hin- und Rückfahrt jeweils getrennt bewertet.

Diese Fahrkosten übernimmt die AOK für Sie

In medizinisch begründeten Fällen übernimmt die AOK die Fahrkosten, zum Beispiel:

  • für Rettungsfahrten zum Krankenhaus,
  • bei Behandlungen, die stationär im Krankenhaus erfolgen,
  • für Fahrten, bei denen eine medizinische Betreuung oder die besonderen Einrichtungen eines Krankentransportwagens erforderlich sind,
  • unter gewissen Voraussetzungen bei Vor- und Nachuntersuchungen, die im Rahmen einer stationären Krankenhausbehandlung erforderlich sind,
  • bei ambulanten Operationen im Krankenhaus, wenn dadurch eine voll- oder teilstationäre Behandlung vermieden oder verkürzt wird sowie
  • bei Vor- und Nachbehandlungen einer ambulanten Operation.

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